Dein neuer Schänder ab März 2010
Veröffentlicht in die schwarze piste mit Tags blog, blogorilla`s, diät, fuchs, heimwerker, kabel, laden, ltr, montag, mutti, sat7, schänder, schwarze piste, sender am Februar 9, 2010 von blogorillaSoft-Drink mit Hardcore-Wirkung
Veröffentlicht in kolumnös mit Tags apotheker, arzt, blog, blogorilla`s, cola, gemüse, hardcore, kolumnös, krebs, limo, obst, quittung, softdrink, sprudel, wikrung am Februar 8, 2010 von blogorillaOrangenlimo tötet! Süßsprudeltrinker sterben früher! Oder: Ost-Cola verursacht fiesen Krebs! West-Cola auch! So und ähnlich könnten demnächst Flaschen beschriftet sein. Geht es nach einer neuen Studie, dann erhöhen zuckerhaltige Erfrischungsgetränke das Krebsrisiko. Schon zwei Gläser pro Tag reichen aus und auch du bist dabei. Obwohl nie geraucht, ein Leben lang Gemüse zum Frühstück, mittags und abends, Obst erstrecht, trotzdem Quittung: Bauchspeicheldrüsen-Krebs. „Hätten Sie Fruchtsaft getrunken, wäre Ihnen das nicht passiert“, sagte der Arzt oder Apotheker noch, doch es war bereits zu spät und es kam, wie es kommen musste: Pepsi lief ihm aus der Nase, Fanta aus dem Rand…
Tod der vier Wände
Veröffentlicht in die schwarze piste mit Tags bettpfosten, blog, blogorilla`s, fenster, gang, grillen, hof, kinder, krawall, mist, nerven, penner, scharze piste, traum, wände, wohnung am Februar 8, 2010 von blogorillaHeureka – ich habe es gefunden! Das Heim mit vier Wänden und einem einzigen Fenster zu seiner besten Seite. Geöffnet hat man Krach, geschlossen dicke Luft. Das erste Übel übergibt sich dem nachfolgenden, ohne dabei die geringste Reue zu zeigen. Offenbart wird stattdessen der Krawall aus dem Hofe. Drüber Penner, drunter Penner. Im Gang wird gekracht, im Flur randaliert.
Die Nerven entwurzelt, gibt auch die dicke Haut spätestens zu Mitternacht ihren guten Willen am Bettpfosten ab. Dieser beginnt eingeschüchtert zu stottern: „Lass‘ sie doch, die sind halt so. Die können nicht anders, die sind halt so. Nicht jeder kann wie du, die sind halt so, lass‘ sie doch.“
Das Fenster schließt sich. Weder gefühlvoll, noch mit Liebe. Es kracht, dass der Hof vibriert. „Dieser Sauladen, dieses Pack! Können die nicht auch mal schlafen gehen, nachts um drei! Können wir doch auch!“ Der Schädel fällt in sein Kissen, der Körper wendet sich. Schlafen.
Aufwachen. Vögel pfeifen sich im Hof einen Specht. Die Luft ist unergiebig, das Fenster muss wiedereröffnet werden. Kaum getan brettert es aus allen Kübeln. Metall auf Beton durch den Hof. Es wird angeliefert für den Supermarkt im Haus. Frische Fresswaren von überall. Paradiesvogel vs. Anlieferer: Deutschland sucht die Supernervensäge.
Nicht genug: Deutschland sucht sowieso die Nachbarn des Jahres. Kandidaten gibt’s hier am laufenden Meter für drei Euro, fünfzig Cent. Die knallen die Türen, wie andere Leute es nicht wagen, ihre bessere Hälfte… – aber lassen wir das. Das Umgebungsniveau scheint hirnlos genug.
Hirnvoll geht’s auf den Weg nach unten, die Zeitung liegt bereit im Kasten zum Brief. Noch auf dem Weg dahin fault die Nase an – Rauch trifft Essensduft. Beides ist nicht das Wahre um zwanzig nach neun. Alter Rauch wird es auch nicht zwei Stunden später sein. Nie.
Zurück zwischen Haustür und Fenster kreischt es erneut aus dem Hof. Jetzt nicht von Vieh oder erwachsenem Seelenkleister: Die lieben kleinen Kids sind da! Wie wurden sie vermisst. Ein Schrei hier, einer da – Kleinvieh macht auch Mist! Mist nur, wenn man ganz und gar gefangen ist und nicht weg kann. Kindergarten mitten in einem Hinterhof der Stadt? Das Leben ein Traum – ein Traum das Leben.
Grillen fehlt noch. Das wäre wahrlich der letzte Kick. Ein wenig mehr verbrannte Luft und der Auszug ist zum Greifen nahe.
Stellungswechsel! Auch Sex macht Arbeit
Veröffentlicht in kolumnös mit Tags abendbrot, arbeit, bayern, blog, blogorilla`s, bremen, bundesland, forschung, halkrause, kolumnös, saarland, sex, stellungswechsel, walachei am Februar 5, 2010 von blogorillaWird in Ostbrandenburg noch der Bordstein hochgeklappt, schmiert der Bremer Stadtmusikant längst sein Abendbrot: Laut neuester Forschungsergebnisse (sponsored by: BodensatzPartner.de – Intellenzfreie Singles auf Plateau) arbeitet der Deutsche im Allgemeinen knapp 1.390 Stunden pro Jahr. Besonders fleißig ist man als Hamburger, die bequemsten Bundesbürger finden sich dagegen im Saarland, der Walachei des Westens. Aber nun weg von der Arbeit und hin zum Spaß an der Freud‘: Der Deutsche hat im Schnitt 102,4567 Tage lang Sex in seinem Leben – würde man alles zusammenrechnen, also ohne Unterbrechung, Halskrause, Raucherpause, ohne Flirtgelage und Trallala. 102 Tage Sex pro Saarländer in einem Menschenleben, das wären dann zusammengenommen 104.825.400 Tage Matratzensport in nur einem Bundesland. Mein heiliger Beichtvater! Kein Wunder, dass dort für Arbeit kaum noch Zeit bleibt. Natürlich hat der Saarländer, wie auch der Hamburger, Bremer und Unterbayer etc. nicht nur mit einem Partner Verkehr – sein Leben lang –, im Mittel sind es sechs. 6 Sexpartner, aber jetzt kommt es, nur 4,5987 Stellungen. Das ist die Wahrheit! Ganze 0,75 Stellungen pro Partner, da soll noch einmal jemand was von Artenvielfalt erzählen. Nicht einmal eine Positur pro Partner, das ist ja wirklich armselig und fast wie in der Walachei, da könnte man glatt Mitleid haben, säße man nicht im selben Fass ohne Boden –
Dauerfärbesendüng
Veröffentlicht in die schwarze piste mit Tags blog, blogorilla, bodensatz, niveau, partner, plateau, singles am Februar 2, 2010 von blogorillaSolidarität für Haiti, Steuern für die Welt
Veröffentlicht in die schwarze piste mit Tags bank, cd, fahndung, haiti, kraft, namen, reich, schweiz, steuern, ungeheuer, welt, zins am Februar 1, 2010 von blogorillaDein ist das Geld, geheiligt beim Namen / die Schweiz ist soweit – steht zum Geleit / wie die Bank – so auch das Geheimnis / den Zins gib uns täglich / unsäglich die Steuer – Ungeheuer / weder Schuld – noch Versuchung / das Reich und die Kraft – auf CD (!) / oh weh, oh weh (!) / Fahndung für die Ewigkeit / und wo sind die Armendramen?
An und für sich
Veröffentlicht in politik am zaunpfahl mit Tags alpen, an und für sich, blog, blogorilla, cardiff, deutschland, diplomat, frankreich, italien, kompromiss, oesterreich, politik, schweiz, sierra nevada, tod am Januar 27, 2010 von blogorillaOb der Klimawandel unsere Alpen kaputt macht? Unsere Alpen? Der Klimawandel? Und welche Alpen denn jetzt? Die der Deutschen? Der Schweizer, Österreicher, Italiener oder Franzosen, Monegassen, Liechtensteiner, Slowenen? „Der Klimawandel hat es auf die Alpen abgesehen.” Man bot ihm auch die Pyrenäen an, das Ural, die Karpaten und Rhodopen, die Sierra Nevada und sogar Sachsen-Anhalt als kleine Zugabe, sozusagen den Punkt vom I. Er ließ nicht mit sich reden. Er würde nicht handeln, nie, sagte er mit garstigem Blick. Kompromisse würden töten, seien des Schlafes Bruder in Person! Trotzdem: Ein Mediator wurde eingesetzt. Er sprach sämtliche Sprachen, die man sich vorstellen kann, wurde bereits als Diplomat geboren und hatte auch die notwendige Erfahrung aus tausend und einer Nacht: Nichts war es! Nichts und wieder nichts! Die Alpen seien verdammt, würden abschmelzen bis nach Polen, weiter über die Ostsee, gar den bottnischen Meerbusen. Auch über den Kanal nach Dover, Cardiff und dann Londonderry hoch im Norden. Die Freundschaft wäre rückständig, Schnee von gestern, nun sei es zu spät und sie hätten es sich selbst zuzuschreiben. Auch der Süden und Westen würde nicht verschont bleiben. Verdammung allerorten. Dann, in aller Verzweiflung, wollten sie wissen, was denn mit den anderen sei, den anderen Ketten, Zügen, Höhen und Stöcken. Drüben in Amerika, in Asien, in Afrika und sonstwo in der Welt. Er belächelte sie nur. Dann ließ er den Schlüssel fallen und ging in ihnen auf.
Deutsche Sprichwörter
Veröffentlicht in aphorismen, erstens mit Tags Aphorismen, blog, blogorilla, charakter, dummheit, weisheiten am Januar 26, 2010 von blogorilla“Dummheit verdirbt den Charakter”
(Bauernweisheit)
Pittjolieous: Weichkäse & das Balgenteilungsgesetz
Veröffentlicht in kolumnös mit Tags blogorilla, Frauen, blog, medien, kolumnös, kinder, brad pitt, angelina jolie, mami, papi, trennung, balgenteilungsgesetz, konto, munkeln, euro, schwarm am Januar 26, 2010 von blogorillaAndere Frauen würden ihren Schwarm dafür geben, dürften sie einmal mit Pitt Brad bei rotem Wein Weichkäse verfeinern. Nicht so die schöne Jolie. Angelina geht den unsolidarischen Weg und lernt fremd mit einem russischsprachigen Russischlehrer in New York City – rief man sich zu. What a pitty! Medien munkeln: Die Beziehung liegt endgültig und unwiderruflich im Bach der Unseligen – der Trennungsvertrag ist bereits unterschrieben, beklebt & bespuckt. Muss man sich einmal vorstellen: Es geht dabei um schlappe – aber nicht zu knappe – 230 Millionen Euro. Das sind gefühlte Siebenhundertmillionentausendachtzig Deutsche Mark. Die werden jetzt schön geteilt. Auch die Kinder kamen übrigens unter den Hammer. Salomonisch einigte man sich auf die klassische Balgenteilung, nach dem „Allgemeinen Balgenteilungsgesetz“ (AllgBtG). Drei Mami, drei Papi. „Gelebt wird dann aber bei der Mami“, sagte anscheinend der Papi.
Alles halb so wild, kräht der Hahn: Anzeichen für die Entkopplung gab es schon länger. Zuletzt sparte sich der mehrfache Gewinner des Bravo Otto-Horst in Gold mit gelbkariert – laut „bananarama-lifestyle.net“ – mit ganzem Dreisatz ein Haus zusammen. Kurzum: Die 800.000 Taler hatten sich nach zähen drei Tagen auf dem Konto gestaut und so kam es, dass es soweit kam: Neues Haus da, Umzug eigentlich nur eine Frage der Zeit. Sicher ist: Die Frauen dieser Welt werden ihm nachsehen, was man nachsehen kann. Schließlich würden sie sich einen Arm rausreißen, um einmal…
Zanken, Fauchen & der Meister aller Klassen
Veröffentlicht in kolumnös mit Tags andacht, blog, blogorilla, deutschland, frau, kolumnös, konfliktklassen, mann, mittelmast, schmuck, streiten, umfrage, unterhose am Januar 22, 2010 von blogorillaStreiten ist in Deutschland derart angesagt, dass es fast schon schmerzt – beim Fremdhören! Gestritten wird über alles und jeden. Je nichtiger die Angelegenheit, kleiner der Grund – desto praller das verbale Pfund. Öffentlich streiten sich gewählte Abgeordnete, ob nun die Steuer erhöht oder gleich gesprengt werden sollte. An der Supermarktkasse streitet sich das gemeine Volk um die letzten Rabatte vor dem Ladenschluss. Innerhalb der eigenen vier Wände wird um den Müll gestritten, ungewaschene Kleidung und braune Zähne. Und genau an diesem Punkt scheiden sich die meisten Geister: Laut neuester, hochgradig preußischer Umfrageergebnisse regiert Unordnung deutsche Streitgespräche! Unordnung ist sozusagen der unangefochtene Meister aller Konfliktklassen ohne scharfe Waffen. Frau wirft ihren Schmuck durch die Gegend wo sie geht, steht und liegt, Mann lässt die ungewaschene Unterhosenbekleidung zur Andacht auf Mittelmast, sprich: als Tischlampendekoration vor sich hinsiechen. Ergebnis ist der Krieg in den Hütten. Ein wenig Vorsicht sei trotz allem angebracht, denn Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
Zunächst: Nicht überall wo Biobaumwolle drauf steht, wurde sie auch tatkräftig mit der Hand gepflückt und: Schwarzgeld ist auch eine Lösung

