Neununddreißig Charakteristika! Bei so manchen Vielen ist bereits das Antlitz optisch kaum zu ertragen. Nun hat ein japanisches Forscherteam auch noch ein hochpräzises Verfahren zur biometrischen Scannung menschlicher Hinterteile entwickelt und möchte dem durchschnittlichen Arsch(loch) damit sicher zu einer zweiten Chance verhelfen, quasi einer Neugeburt als Arschgesicht, von Arscheswegen. Doch nein, zu kurz gedacht: In Wirklichkeit geht’s hierbei schlicht um den Schutz des eigenen Automobils vor fiesen Dieben – mit Fremd-Po & sämtlichen Trieben – und ganz nach dem Motto: Pupsfalte? Fail! Dieb? Ertappt!
Aufgeschnappt!
Der tägliche W+: Für jeden Tag mehr im Amt – rücktrittsfrei – müsste es nach Medienberichten, wie gemunkelt wird (!), nun eigentlich eine Übernachtung bei einem Freund der Wahl, im Wert von 150.-, extra geben für den BuPrä, so als kleine Entschädigung, der Majestätsbeleidigung wegen, nich wahr?
Aufgeschnappt!
„Immer pikantere Details aus seiner Vergangenheit belasten BuPrä W+: Wie die B*** heute verpflichtend berichtete, so soll W+ in seiner Zeit als Niedersachsen-MinPrä dienstlich erworbene Jutekrawatten unerlaubt für Privatparties „bei Freunden“ eingesetzt haben. Halten Sie W+ noch für glaubwürdich?“
Ein Knastwitz
Ein Witz zu viel, und du landest im Knast
Im Knast, für einen Witz?
Für einen Witz
Wo sind wir denn?
Wo wir sind? In Deutschland
Dem Schland aller Schländer
Soweit sind wir also schon
Im Land der Meinungs- und Pressefreiheit
Dass man nicht mal mehr einen Witz..
Über den Bundesvorsteher machen darf
Im Internet
Ohne Gefahr zu laufen
Im Knast zu landen
Auf der anderen Seite wäre es ja auch noch schöner
Da könnte ja jeder kommen
Und sich einfach lustig machen
Und einfach einen Witz erzählen
Wie
„Ruft der Bundesvorsteher beim Diekmann an..“
Wo kämen wir da hin!
In Deutschland
In den Knast
Für einen Witz zu viel -
Aufgeschnappt: Top Ten Ziele 2012
Gute Vorsätze waren gestern, „Glück“ und „Lebensfreude“ sowieso. Was im neuen Jahr 2012 wirklich zählt:
1. Selbstverständlich: Die Weltherrschaft an sich reißen
2. Noch im ersten Quartal eine europäische Ratingagentur ins Leben rufen
3. Durch griechische Staatsanleihen bereits im März steinreich werden
4. Vom Bundes-Jogi ins DFB-Team berufen werden nach Ukraine und Polen zur EURO 12
5. Falls es mit der Nominierung (siehe 4.) nicht klappt: „Der große Brockhaus in einem Band“ – mit persönlicher Widmung von Mesut Özil
6. Die eigene Doktor-Arbeit mit Haargel zusammenkleben, um damit geschickt vom fehlenden Quellenverzeichnis abzulenken
7. Sich bei der EU-Kommission ehrenamtlich für die Abschaffung des Internet einsetzen
8. Ziele? Das Leben ist eh „wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt“. Also was soll’s..
9. Endlich abnehmen durch „psychologische Selbsthypnose“. Inklusive CD. Für 34 Mark 20, plus Porto.
10. „An Silvester 12/13 mindestens eine Flasche „Moët“ mehr trinken, nachdem es diesmal 3 waren, weil wenn, dann nur noch „Moët“, alles andere schmeckt nicht mehr, und „Moët“ ist ja auch ganz schön süffig.“
…weil’s, zwar nicht mega-populär, aber wirklich schön ist, möchte ich an dieser Stelle auch noch geschwind Platz 57 zum Besten geben: Einen Präsidenten-Kredit aufnehmen, um sich damit an die First Lady heranzumachen
Sachen gibt’s!
Wer’s Silikon nicht ehrt, ist die Krippe nicht wert
Ich glaub‘, es schlägt 13, oder eher 24? Im weltweiten Inter-Netz weitestgehend unchristlicher Fröhlichkeiten brennt auch heuer zum alljährlichen Weihnachtsstress wieder einmal der Baum. Grund: Ein amerikanisches Model(l) wollte sich beim Klickkauf-Riesen Ebay doch tatsächlich als „Heilige Jungfrau Mariä“ dem Meistbietenden preisbieten, ähm also für ihn tiefknien, bei einem Date, oder so ähnlich, wie gemunkelt wird. Alles selbstverständlich zum wohltätigen und guten Zweck, so viel Erklärung muss des Klerus halber sein! Jedoch, es half alles nichts. Die Versteigerung des „Krippenspiels der besonderen Art“ wurde entfernt, da das Angebot, wie die inquisitorischen Esel aus der Scheune pfiffen, der biblischen Erstaufführung doch etwas zu wenig aus der Krippe sprach. Sprich: Das Jesus-Kind kam in den Regieanweisungen als plastischer Statist einfach zu schlecht weg und weibliche Silikon-Fritten geben sich in Zusammenkunft mit jungfräulichen Tatsachen schlichtweg ketzerisch, was kaum weiter verwundert, nun aber, nach Presseangaben, einige traurige Männerherzen zurückbläst. Einer reagierte demnach besonders ungehalten und ließ, wohl von seinem Joseph übermannt, auch die letzten Gebote missachtet und sagte: „Wer das Silikon nicht ehrt, ist auch die Krippe nicht wert!“ Wenn’s juckt..
„Man muss onleinsein in dieser Welt, onleinsein“
Früher, in den „guten alten Zeiten“ grenzüberschreitender Kleinstaaterei, eindimensionaler Werte und fußlahmer Postpferdekutschen, wurden für die größten Helden und Schurken noch übermannshohe Denkmäler fabri-, und letztere in exponierter Innenstadtlage, platziert, um auch der letzten Dorf-Magd zu zeigen, wer hier die dicksten Eier hat. Wem heutzutage, in unserer allseits vernetzten „Social Media-Welt“, eine besondere Ehre zuteilwird, der findet sich kaum noch in „realer“ Umgebung wieder, sondern sieht sich sehr viel eher in Form einer persönlichen Hommage anderer beim Netzweltriesen Google über ein sogenanntes „Doodle“ verewigt. Also über ein, der Übersetzung nach, „gekritzeltes“ Logo, das eigens zu Ehren des zu Ehrenden entwickelt wurde, bei der Suchmaschinen-Suche, jeweils mit Google-Schriftzug garniert, augenscheinlich wird und seinen Hintergrund über einen „Klick“ per „Verlinkung“ preisgibt. Spätestens hier wird klar, wer heuer die Hosen an und den Gipfel der Bekanntheit endgültig erklommen hat. Das erste dieser „Doodles“ bastelte der Suchmaschinengroßmogul übrigens zu Ehren des „Burning Man“-Festivals anno 1998 – kreiert vom Co-Begründer des Weltkonzerns höchstpersönlich. Ob hierbei dicke Eier im Spiel waren, ist nicht bekannt. Sicher ist dagegen, dass auch im neuen Jahr mit einem Rückfall in gute alte Zeiten nicht zu rechnen ist und man ohne Netzanschluss im Offline-Modus selbst von eigenen Heldentaten möglicherweise zu spät erfährt – denn: „Man muss onleinsein in dieser Welt, onleinsein“.
Revivalesk: Dezember 2010
„..die rote Vorzeigerette Helmut Schmidt.“
Virulente Schülerzeitung? Terrorgefahr!
In Zeiten linken, rechten, braunen und roten Terrors, Verdachts, Terror-Verdachts und pessimistischer Zellen in Ossifantenland (despektierlich), kommt man mittlerweile selbst im schönen Bayern schon als Kleinster in Betracht, Unruhe stiften zu wollen.
In Bavaria, dem Vorzeigefreistaat deutscher Bildungsreplik, wurde nun einem 12-Jährigen Recht gegeben vor Hochwürden und in Sachen „Verbot der Schülerzeitung“: Statt, zusammen mit seinen Mitschülern, den „Bazillus“ viral auf dem Schulhof zu verbreiten, wollte ihm seine hauseigene Oberstudienschulrektorin (erstaunlicherweise ohne klangvollem Doppelnamen), wie gemunkelt wird, bis zuletzt das Herstellen & Verbreiten des sicher hochansteckenden Blattes untersagen.
Begründung: Es gäbe ja bereits eine Schülerzeitung namens „Virus“, welche schon krank genug daherkommt und noch mehr solcher Krankheiten wolle und könne man den Mitschülern schließlich nicht zumuten etc. Zudem sei durch die Drohung der Umsetzung einer Anwendung der Verbreitung einer Schülerzeitung der Schulfrieden in Gefahr (!), nicht wahr? Das kränkelnde „Virus“ hatte zwar zu diesem Zeitpunkt bereits seit einem Jahr nicht mehr gewütet, die Verbreitung der Vorgängerschreibe war also längst eingestellt, Madame Rektorin (ohne Doppelnamen) verwies aber weiterhin stolz darauf und, außerdem natürlich, auf den damit völlig ausreichend erfüllten pädagogischen Auftrag. Also der Schule, nicht wahr.
Klein Stephan (als Schülervater des ansteckenden Gedankens) wollte und konnte dies hingegen derart nicht akzeptieren und sah sich, aus völlig gesundem Grund, in seiner Pressefreiheit eingeschränkt.
Doch nun kam er also, wie erwähnt, in München zu seinem Recht. Trotz erhöhter Ansteckungsgefahr und virulenter Namensgebung.
Wenn mit dieser Entscheidung nicht dem Terror Tür und Tor geöffnet wurden, dann weiß ich es nimmer mehr. Was zu weit geht, geht zu weit. „Eine Schülerzeitung, Rektorin? Eine Schülerzeitung entscheidet alles, tötet, ist wie ein Strahl des Donners, der geflügelt trifft!“
Sex vor Essen vor: Gleichberechtigung
Bloß Gedanken ans Eine? Nur, ums einmal richtigzustellen. Laut neuester Studien – auf dem Gebiete der Hirnforschung, jawohl ja – denkt der gewöhnliche Mann im Rausch seiner alltäglichen Hormonausschüttung nicht nur andauernd, wie landläufig genannt, an Sex und Sex & nochmal Sex. Nein, fast genausooft denkt er ans Essen, sagt die Forschung. Es scheint so, als habe der Keulenschwinger der Evolution, was seinen Ruf betrifft, also gerade noch einmal Glück gehabt, das Schwein damit imaginär mindestens fast genausooft auf dem Teller, wie den Hintern der Arbeitskollegin gedanklich kopierfertig auf Sexuhr. Erstaunlicherweise verdankt der Mann diese Erkenntnis einer Frau, welcher an dieser Stelle ausgedehnt gedankt sei. Frau Fisher aus dem schönen Columbus leitete die Studie und wollte den prächtigen männlichen Trieben damit sicher nicht zuletzt die unmoralische Dimension nehmen, endlich für Verständnis sorgen und, wie gemunkelt wird, dem menschlichen Penis final seine längst verdiente Gleichberechtigung zukommen lassen. Nur, ums einmal richtigzustellen.